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100 Jahre Feuerwehr Götzenhain - Nachrichten aus der Presse


[ Offenbach-Post Online ]

Offenbach-Post - Ausgabe vom Montag, 30.08.2004


Acht Frauen brachten das Zelt zum Wackeln
Freiwillige Feuerwehr Götzenhain beendete ihre Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen / Rücktritt nur ein Scherz

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Götzenhain (klg) - Etlichen Götzenhainern stand gestern Nachmittag der pure Schreck ins Gesicht geschrieben: Bei der Feier zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr wurden sie zwangsverpflichtet, den Brandschutz im Stadtteil zu gewährleisten, waren von jetzt auf gleich ohne ihr Einverständnis Mitglied einer Pflichtfeuerwehr.

Dass es sich nur um einen Scherz - wenngleich mit ernstem Hintergrund - handelte, erschloss sich erst später. Reinhard Göckes hatte auf der Bühne im Festzelt den geschlossenen Rücktritt der Aktiven verkündet und die übergroße Belastung als Argument geltend gemacht. Weil nach Landesrecht aber die Kommune den Brandschutz gewährleisten muss, war die Rekrutierung etlicher Götzenhainer in eine Pflichtwehr die logische Konsequenz. Letztlich wurde dann aber doch alles abgeblasen: Den Feuerwehrleuten schienen die Zwangsverpflichteten dann doch nicht geeignet und im Interesse der Sache versprachen sie, weiterzumachen.

Auch wenn nur ein Scherz: Er wies auf die Problematik der manchmal übergroßen Beanspruchung der Blauröcke und - theoretisch - mögliche Konsequenzen hin.

Es war die zweite Auflage der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Götzenhain, die am Wochenende Aberhunderte von Besuchern auf den Platz vor das Ringwäldchen gelockt hatte. Und auch wenn das Wetter rundum nicht so mitspielte, wie die Aktiven der Wehr sich das gewünscht hatten: Nach der akademischen Feier vom 13. Juni bot das Wochenende Unterhaltung und Information pur - angefangen vom Disco-Abend mit Penny Lane über den wirklich erstklassigen Auftritt der Damenshowband "Isartaler Hexen" bis zur großen Jubiläumsübung gestern Nachmittag, bei der dann auch das Wetter mitspielte.

Beide Veranstaltungen, die am 13. Juni wie auch die am Wochenende, belegten, welch großer Wertschätzung sich die Götzenhainer Feuerwehr erfreut, zeigte aber auch, mit welcher Ernsthaftigkeit die heutigen Blauröcke die Geschichte ihrer Wehr hoch halten.

Nicht zuletzt zeugt davon das 160-seitige Buch "100 Jahre Feuerwehr Götzenhain - Die Zeitreise mit einer Feuerwehr". Es wurde Freitagabend erstmals verkauft und stieß auf großes Interesse. Wann - so die respektvollen Bemerkungen vieler, die das Buch in die Hand nahmen - gibt es so etwas schon, dass sich eine öffentliche Einrichtung einer solchen Sisyphus-Arbeit unterzieht, um ihre Geschichte in so gelungener Form zu dokumentieren?

Für die Feuerwehr hatte das Festwochenende schon lange vor dem vergangenen Freitag begonnen, als Penny Lane im Festzelt für Stimmung sorgte. Neben den aufwändigen Organisationsarbeiten musste beispielsweise das Karussell "Hayner Reitschul‘" auf dem Festplatz vor dem Ringwäldchen aufgestellt werden - ganz abgesehen vom Festzelt.

Während der Disco-Abend allerdings nicht so viele Gäste angezogen hatte, wie die Veranstalter sich das gewünscht hatten, sah es Samstagabend ganz anders aus.

Und dieser Riesenerfolg hatte sich angedeutet. Schon im Vorverkauf waren 620 Eintrittskarten für den Auftritt der Damenshowband "Isartaler Hexen" verkauft worden. Matthis Engler, der für die Öffentlichkeitsarbeit der Götzenhainer Wehr zuständig ist, am verregneten Samstagmittag: "Wenn wir heute Abend noch hundert Karten verkaufen, sind wir ganz zufrieden."

Doch es kam anders: Der Andrang fiel dermaßen groß aus, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt niemand mehr eingelassen wurde. Und diejenigen, die sich eine Eintrittskarte gesichert hatten, erlebten eine Show, die mit Alpenrock, Schlager, Rock und Pop so ziemlich alle Stimmungsrekorde brach.

Als weiterer Höhepunkt gestaltete sich gestern Nachmittag die Jubiläumsübung, bei der die Wehr bis ins kleinste Detail demonstrierte, wie sich ein Einsatz abspielt - einschließlich Funkverkehr und Befehlsgebung. Ausgangssituation war ein Werkstattbrand in der Calpam-Tankstelle an der Langener Straße.


[ Frankfurter Neue Presse ]

Frankfurter Neue Presse - Printausgabe vom Montag, 30.08.2004


Feier der Götzenhainer Wehr war wie die Wies’n

Von Nicole Jost

Dreieich. Im Festzelt im Ringwäldchen steppte der Bär – oder vielmehr die Isartaler Hexen. Die Götzenhainer Feuerwehr hatte sich zu ihrem 100. Geburtstag mit der «musikalischen Frauenpower» aus Regensburg ein ganz besonderes Geschenk gemacht.

«Wir wollten auch die Götzenhainer bei unserer Feier alle dabei haben», begründete Matthias Engler, Pressesprecher der Blauröcke, das Engagement der Frauenband, die aus Radio und TV bekannt ist.

Der Erfolg der Veranstaltung am Samstagabend sprengte alle Erwartungen: Über 1000 Dreieicher tummelten sich in dem großen Festzelt, die Stimmung war blendend, und das Bier floss in Strömen. Die Musikerinnen in feschen Dirndln begeisterten die Gäste mit klassischer Stimmungsmusik. Zu «Marmor, Stein und Eisen bricht» oder einem Abba Medley sowie «Hey, Baby» ließ es sich herrlich feiern und tanzen. Da saßen die Alt-Götzenhaaner mit knapp 80 neben den Teenies – die Isartaler Hexen gefielen allen. Während die einen begeistert im Takt klatschten, standen die anderen schon johlend auf den Festzeltgarnituren.


[ Frankfurter Neue Presse ]

Frankfurter Neue Presse - Printausgabe vom Freitag, 27.08.2004


Götzenhainer Blauröcke blicken auf ereignisreiche Zeit zurück
100 Jahre Feuerwehr

Von Nina Olf

Dreieich. Im Galopp rennen die Pferde vor dem Puhlwagen zum Wasserbehälter am Hengstbach. Ausgestattet mit Ledereimern rücken die Feuerwehrmänner an und bekämpfen mühsam den Brand. Dieses Bild sahen die Einwohner um das Jahr 1830, wenn eine der Scheunen im Ort brannte. Mit einer Feuerwehrspritze löschte die Pflichtfeuerwehr erstmals 1850 ein Feuer auf dem heutigen Götzenhainer Dorfplatz.

Seit dieser Zeit hat sich in der Feuerwehr viel verändert: Neue Löschfahrzeuge, erweiterte Aufgabengebiete und personelle Umstrukturierungen gingen in die Geschichte ein. In den Mittelpunkt des Aufgabengebiets rückten statt der Feuerlöschung die technischen Hilfeleistungen. Heute feiert die Freiwillige Feuerwehr Götzenhain ihr 100-jähriges Bestehen. Das ganze Wochenende steht alles auf dem Festgelände am Ringwäldchen im Zeichen der Blauröcke. Los geht’s heute Abend, 19 Uhr. Das Penny Lane Disco Team spielt dann Hits aus den 60er Jahren. Morgen, 28. August, spielt die Damenshowband Isartaler Hexen auf. Am Sonntag, 29. August, wird der Tag um 11 Uhr mit einem Frühschoppen gestartet. Im Anschluss wird die Wehr Übungen zeigen und ihre Fahrzeuge vorführen. Für die kleinen Gäste wurde ein Unterhaltungsprogramm ausgearbeitet, und auch für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt.

«Wir feiern ein stolzes Jubiläum. Aber ein Verein lebt nicht von dem Erreichten in der Vergangenheit, sondern von dem, was er in der Zukunft vollbringt», sagt der ehemalige Wehrführer, Dietmar Schubert. In der Historie der Feuerwehr rückten die freiwilligen Helfer etliche Male zu Unfällen und Brandbekämpfungen aus. Ein ereignisreiches Jahr mit tödlichen Verkehrsunfällen erlebten die Männer im Jahr 1973: An der Kurve vor Schloss Philippseich stieß ein VW-Käfer frontal mit einem Laster zusammen. Der Autofahrer wurde lebend geborgen, starb aber noch an der Unfallstelle. Auch seine Kinder starben. Zwei Todesopfer forderte in diesem Jahr ein Unfall am Bahnübergang in Offenthal. Ein Auto kollidierte mit einem Linienbus in der Philippseicher Straße. Der Bus kam nach dem Aufprall im Schlafzimmer eines Hauses zum Stehen. Der Autofahrer und sein Beifahrer überlebten die Kollision nicht.

Zu einem Großbrand wurden die Helfer in Uniform im Sommer 1990 gerufen. Auf dem Hofgut Neuhof brannte das Dach einer Scheune. Eine ganz Nacht lang waren die Helfer im Einsatz. «Schon bei der Anfahrt war ein riesiger Rauchpilz und ein offenes Feuer zu erkennen», so Schubert. Die wertvollen Pferde wurden auf eine Koppel getrieben. Auch das angrenzende Gutshaus war vom Feuer bedroht. Doch das unter Denkmalschutz stehende Gebäude konnte glücklicherweise vor den Flammen gerettet werden.

In der Geschichte der Götzenhainer Wehr mussten die Einsatzhelfer viele Katastrophen hautnah erleben. Doch Schubert kann auch von heiteren und unvergessenen Momenten berichten. So entstand während eines Wehrführerseminars eine ungewöhnliche Wette. Stadtbrandinspektor Horst Bauch und der damals noch im Dienst tätige Wehrführer saßen mit dem Dreieicher Stadtbrandinspektor Karlheiz Sandner an einem Tisch. Der Blick fiel auf eine Salvator-Fahne, die zur Eröffnung der Starkbier-Zeit im Spessart aufgehängt wurde. Schubert und Bauch gefiel dieser Deckenschmuck. «Wenn ihr diese Fahne unbemerkt mitnehmt, spendiere ich euch ein Fass Salvator-Bier», forderte Sandner die Wehrführer heran. Die Fahne hing jedoch in unerreichbarer Höhe. Den Einsatz konnten sie allerdings nur eine Woche später doch noch einlösen, ein Foto bewies, dass die Männer die Fahne erwischt haben – sie hatten sie sich beim Gastwirt einfach ausgeliehen.


[ Frankfurter Neue Presse ]

Frankfurter Neue Presse - Printausgabe vom Montag, 14.06.2004


Wehr wünscht mehr Anerkennung

Von Nina Olf

Dreieich. 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Götzenhain, «das sind mehr als nur fünf Worte», sagt Erster Stadtrat Dieter Zimmer und gratuliert den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten zum Jubiläum. Während der Feier auf dem Götzenhainer Dorfplatz rückt Zimmer die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer in den Mittelpunkt und wird dabei von zahlreichen Vertretern aus Politik und Vereinen bestätigt.

«Sie riskieren im Einsatz ihr Leben», sagt Zimmer, «und leisten einen wertvollen Dienst an unserer Gesellschaft.» Im Notfall verlassen sich die Feuerwehrmänner und -frauen nicht auf andere, «sondern stehen auf Knopfdruck zur Verfügung». Dieser Meinung ist auch Landrat Peter Walter. «Die Feuerwehr ist eine aktive Bürgergesellschaft», betont Walter. Dabei hätten sich die Anforderungen an die Helfer enorm gewandelt. Nur noch jeder zwölfte Alarm sei eine Brandbekämpfung.

«Wir löschen zwar noch mit Wasser, aber die technische Hilfeleistung steht im Vordergrund unserer Arbeit», ergänzt Stadtbrandinspektor Horst Bauch. Menschenleben aber auch Tiere würden gerettet, so der Landrat weiter. Der Einsatz der Helfer reiche von der Gefahrenabwehr bei Gefahrguttransporten bis hin zur Hilfe bei Hochwasser und Zugunglücken, berichtet Wehrführer Klaus Klepper.

Während der Jubiläumsfeier forderten die Gratulanten vor allem eine stärkere Anerkennung der ehrenamtlichen Leistungen. «Die Feuerwehrwehrleute opfern das Beste, was sie haben», sagt der Stadtbrandinspektor. «Sie opfern Zeit ihres Lebens.» Familiäre und berufliche Interessen müssten dabei hinten anstehen, meint Dietmar Schubert, Vorsitzender der Götzenhainer Feuerwehr. Als eine staatliche Bereitstellung der Feuerwehr versagte, gründeten hoch motivierte Menschen eine freiwillige Einrichtung. Eine größere Anerkennung wünscht sich auch der Wehrführer. «Unsere Mitglieder mindern das Unglück anderer Menschen, sie setzen ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel», so Klepper. Die Feuerwehr sei mehr als eine «Abenteuer-Verrücktheit in einer modernen Zeit».

Waren sich die Gratulanten in der herausragenden Arbeit der Feuerwehr einig, so wurde ein Thema kontrovers, aber mit einem Schmunzeln, diskutiert: die Gründung einer Götzenhainer Jugendfeuerwehr. «Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, und die Stadt würde eine finanzielle Unterstützung leisten», verrät Zimmer. Bisher gelang es den Götzenhainern nämlich nicht, eine Jugendfeuerwehr ins Leben zu rufen.


[ Offenbach-Post Online ]

Offenbach-Post - Ausgabe vom Montag, 14.06.2004


100 Jahre retten, bergen, löschen und schützen
Geburtstagsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Götzenhain

Götzenhain (es) - Der große Andrang bei der Feierstunde zum 100. Geburtstag der Feuerwehr Götzenhain "zeigt die Wertschätzung der Bevölkerung für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehrleute", sagte Vereinsvorsitzender Dietmar Schubert gestern in seiner Eröffnungsrede bei der akademischen Feier im Festzelt auf dem Dorfplatz.

1904 hatten 28 Männer die Götzenhainer Wehr gegründet, die "in den vergangenen 100 Jahren zu einer Universalwehr mutierte und zum Mädchen für alles geworden ist". Die Aufgaben der Wehr beschränkten sich nicht mehr allein aufs Löschen, sondern die An- und Herausforderungen an die Floriansjünger seinen gestiegen. "Der Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gütern gehört zum Alltag." Schubert betonte in seiner Laudatio die "Tatkraft und das hohe Engagement", die im hohen Maße erforderlich seien. Zum Feuerwehrmann gehöre Teamgeist, soziale Kompetenz sowie Führungs- und Entscheidungsstärke. "Das wird heute oftmals nicht mehr anerkannt", klagte der Vorsitzende, der hervor hob, dass "wir Glück haben, über eine junge, zukunftssichernde und dynamische Einzelabteilung zu verfügen".

100 Jahre Götzenhainer Wehr, dies heiße auch "eine Verpflichtung für die Zukunft, denn eine Vereinigung darf nicht vom Vergangenen leben, sondern muss für das leben, was sie in Zukunft vollbringen wird."

Eine Jugendabteilung, über die die Feuerwehr Götzenhain zurzeit nicht verfüge, wäre von Vorteil: Erster Stadtrat Dieter Zimmer, Stadtbrandinspektor Horst Bauch und Kreisbrandinspektor Ralf Ackermann boten in ihren Reden Hilfe für die Gründung einer Jugendfeuerwehr an. "In der Jugendwehr, da liegt die Zukunft", mahnte der Kreisbrandinspektor. "Die Stadt ist bereit, ihren Obulus beizusteuern", sagte Ackermann weiter. "Wir schauen, was wir tun können", versprach Dietmar Schubert. Doch allzu verbindlich klang das nicht.

"Vom ICE-Unglück über die Hochwasserkatastrophe bis zum Waldbrand - die Aufgaben der Feuerwehr sind vielfältig", stellte Wehrführer Klaus Klepper klar und forderte, Verständnis für die Feuerwehr, so wie sie ist, zu wecken.

Der 11. September, so schrecklich das Ereignis gewesen sei, habe die Medienpräsenz der Feuerwehr verstärkt. "Der Tod der 350 amerikanischen Feuerwehrmänner machte den Menschen das Risiko klar, das mit diesem Engagement verbunden ist", betonte Klepper. "Man darf bei Hilfsorganisationen nicht am falschen Ende sparen, das setzt nämlich Helfer und Opfer unnötigen Gefahren aus", forderte der Wehrführer. "Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif", mahnte er.

"Die Grundidee der 28 Männer, den Schutz und die Sicherheit anderer freiwillig in ihre Hände zu nehmen, ist bis heute erhalten geblieben", resümierte Landrat Peter Walter. Die Freiwillige Feuerwehr werde künftig Bestand haben, "weil der Staat sich immer mehr zurücknehmen wird und muss", sagte der Landrat voraus. Es könne nicht nur Konsumenten geben, sondern "es muss auch solche Menschen geben, die helfen".

Der Erste Stadtrat Dieter Zimmer ging in seiner Rede auf die Gefühlslage der Brandschützer ein, die "retten, bergen, löschen und schützen - unter Einsatz ihres Lebens".

Disziplin, Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit und "eine Portion Mut" gehörten zum Feuerwehrmann. Zimmer: "So wird aus der scheinbaren Freiwilligkeit eine Verpflichtung zum Dienst am Nächsten und zum Schutz seines Hab’ und Gutes."


[ Frankfurter Neue Presse ]

Frankfurter Neue Presse - Printausgabe vom Samstag, 12.06.2004


Am Wochenende im Kreis Offenbach -
Morgen in Dreieich

Ev. Kirchengemeinde Götzenhain: 10 Uhr, ökumenischer Festgottesdienst zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Götzenhain.


[ Frankfurter Neue Presse ]

Frankfurter Neue Presse - Printausgabe vom Samstag, 12.06.2004


Geburtstag der Götzenhainer Wehr

TIS

Dreieich. Die Feuerwehr Sprendlingen wurde in diesem Jahr 125 Jahre alt, die Feuerwehr Dreieichenhain wurde 100, und nun steht das dritte Jubiläum an: Die Feuerwehr Götzenhain feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Am morgigen Sonntag, 13. Juni, ist eine akademische Feier auf dem Dorfplatz in der Rheinstraße. Nach dem ökumenischen Gottesdienst sind alle Bürger von 11 Uhr dazu eingeladen. Gefeiert wird im Festzelt, das zu diesem Zweck eigens nach dem Dorfbrunnenfest stehen geblieben ist, und bei schönem Wetter auf dem Platz davor. Ein Festwochenende begeht die Wehr vom 27. bis 29. August auf der Wiese vor dem Ringwäldchen. Neben einer Disco- und Oldie-Party am Freitagabend erwartet die Festbesucher am Samstagabend ein Konzert der Damenshowband «Isartaler Hexen». Außerdem wird es ein 1200 Menschen fassendes Festzelt sowie einen Biergarten nebst Desperado-Stand geben. Mit dabei ist Deutschlands schönstes Karussell, die Hayner Reitschul'. Kinderspiele, Feuerwehrvorführungen sowie Musik vom Spielmannszug Götzenhain-Offenthal runden das dreitägige Programm ab. (tis)



 
 

Letzte Änderung: 14.06.2004
Matthias Engler