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Einsatz am 08. März 2007
Schwelbrand in Spänebunker hielt Feuerwehren in Atem
70 Einsatzkräfte waren in Götzenhain vor Ort / Schadenshöhe noch unbekannt
Götzenhain (hok) - Starke Rauchentwicklung sorgte am Donnerstagabend
(08.03.2007)
für einen äußerst arbeitsintensiven Einsatz der Feuerwehr in
Götzenhain. Ein Großaufgebot hatte bis in die frühen Morgenstunden
zu tun.
Nach 19 Uhr hatten Mitarbeiter eines Holz verarbeitenden
Unternehmens in der Raiffeisenstraße einen Brand in einem
Sägespänebunker entdeckt und Alarm geschlagen. Neben den Feuerwehren
aus Götzenhain, Dreieichenhain und Sprendlingen wurden auch
benachbarte Wehren sowie der Rettungsdienst und das Deutsche Rote
Kreuz alarmiert. Insgesamt waren 70 Einsatzkräfte vor Ort - zwölf
weitere standen als Reserve bereit.
In dem Bunker mit Sägespänen, mit denen eine Heizungsanlage der
Firma befeuert wird, war ein Schwelbrand ausgebrochen. Der Brand war
schnell unter Kontrolle. Allerdings musste unter Einsatz von
Atemschutzgeräten der Bunker ausgeräumt werden. Die Arbeiten
dauerten bis 4.45 Uhr an. "Das war eine sehr arbeitsintensive und
belastende Arbeit für die Kollegen in dem heißen Bunker", erzählt
Bauch. Zugleich wurde ein Container in die Raiffeisenstraße geordert,
um die Brandabfälle lagern zu können.
Hinzu kamen zeitgleich zwei weitere Einsätze für die Feuerwehr in
Dreieich - eine Hilfeleistung für die Polizei sowie eine Türöffnung
für den Rettungsdienst. Bauch: "Das hat sich gut geballt."
Die Polizei geht nach vorläufigen Feststellungen von einer
Selbstentzündung der eingeblasenen Späne aus. Durch einen Schredder
werden Holzreste verkleinert und in den Bunker eingeblasen. Dort ist
es nach Angaben von Polizeisprecher Michael Cordey zu dem Brand
gekommen. Die Schadenshöhe stand gestern noch nicht fest. Ein
Schornsteinfeger müsse erst noch mögliche Schäden am Kamin
untersuchen.
Als Glück im Unglück bezeichnete es Bauch, dass Mitarbeiter der
Firma zu dieser Zeit noch vor Ort waren und den Brand entdeckten.
Sonst hätte alles viel schlimmer kommen können.
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