[ Feuerwehr Götzenhain ]

Pressemitteilung vom 06. April 2008

Feuerwehr Götzenhain mit neuer Wehrführung

Carsten Lichtinghagen und Marco Engel gewählt /
Jahresschlußversammlung für das Jahr 2007

[ Carsten Lichtinghagen und Marco Engel ]

Eine neue Wehrführung wurde bei der Jahresschlußversammlung der Feuerwehr Götzenhain für das Jahr 2007 gewählt. Carsten Lichtinghagen wurde einstimmig von den 38 Anwesenden der Einsatzabteilung der Götzenhainer wehr gewählt und begleitet künftig das Amt des Wehrführer. Er löst damit Klaus Klepper ab, der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. Als Stellvertreter Lichtinghagens wurde Marco Engel gewählt, der gemeinsam mit dem bis dato amtierenden Stellvertreter, Hartmut Jung, kandidiert hatte.

Neben den Wahlen von Wehrführer und Stellvertreter wurden Hartmut Jung, Jan Müller, Bastian Kramm, Jens Dracker und Kai Lichtinghagen in den Wehrführerausschuss gewählt.

Bericht des Wehrführers

Die Jahresschlußversammlung begann zunächst mit einem sehr ausführlichen, jedoch sehr kurzweiligen Bericht des ehemaligen Wehrführers Klaus Klepper.

Im vergangenen Jahr hatte seine Wehr insgesat 1.100 Stunden für Übungen und Unterrichte aufgewendet. 88 Einsätze mit insgesamt 737,5 Stunden konnten die Wehr im Jahr 2007 verzeichnen. Dabei kamen 499 Kräfte zum Einsatz, 613 waren anwesend. Die Einsätze gliedern sich auf in 12 Brandbekämpfungseinsätze, 73 Hilfeleistungseinsätze sowie fünf Fehlalarme und zwei Alarmierungen durch eine Brandmeldeanlage.

Die Einsatzschwerpunkte standen im Jahr 2007 ganz im Zeichen des Stichwortes Klimawandel. So rückte die Feuerwehr überdurchschnittlich oft zu Einsätzen nach Unwettern und Stürmen aus. Alleine im Januar wurden neun Einsätze dieser Kategorie gefahren. Auch im Juni sorgten starke Regenfälle einmal mehr für das Ausrücken der Feuerwehr. Betroffen waren überwiegend Keller im Stadtteil Sprendlingen, die nach "Regenfällen wie aus Eimern" vollgelaufen waren.

Als weiteren spektakulären Einsatz nannte Klepper den Brand des Spänebunkers bei der Firma Otto Schneider in der Raiffeisenstraße. Bei dem bis in die frühen Morgenstunden dauernden Einsatz waren insgesamt drei Dreieicher Feuerwehren tätig. Das DRK Dreieich sicherte die Versorgung mit Speisen und Getränken. Als schwierig gestaltete sich das Ausräumen des Bunkers, das unter starkem körperlichen Einsatz und Atemschutz erfolgte.

"Besonders bleibt mir persönlich der Einsatz im Buchschlager Klärwerk in Erinnerung. In Personalunion und mit dem SW 2000 als Fahrzeug ausgestattet, rückte ich mit Sondersignal zum Klärwerk nach Buchschlag aus, um die Lage festzustellen. Bereits am Eingangstor bemerkte ich einen großer See, in dem sich einige Gebäuden befanden. Am Tor stand ein Mitarbeiter des Klärwerks und erklärte mir dass, das Wasser ca. 50 – 60 cm im ganzen Gelände stehen würde und man nicht so genau wüsste, was man - außer warten - machen solle. Ich entschied mich, mit dem SW zu den Gebäuden zu fahren und mit der TS das Wasser aus dem wichtigsten Räumen zu pumpen. Nach einer nicht ganz einfachen Rückwärtsfahrt durch ein 60 cm hohes Abwasser - ohne Sicht auf den Weg und nach Winkzeichen des Personals - war ich dann am Labor und den Sozialräumen. Schön trocken stieg ich aus dem Fahrzeug aus und war bis zum Hintern im Wasser", schilderte Klepper seine Erlebnisse.

Als besonders unschön bezeichnete Klepper den Kommentar eines Zuschauers während einem Unwettereinsatz in Dreieichenhain: "Was das alles wieder dem Steuerzahler kostet. Wäre es nicht billiger, die Feuerwehr durch Polen zu ersetzen - die machen das für die Hälfte." Besonders schlimm war die Tatsache, daß die Äußerung stattfand, während auch der Kamerad Lukas Dolinski, polnischer Staatsbürger und sehr, sehr beliebtes und hilfsbereites Mitglied der Einsatzabteilung, anwesend war.

Bei den Verkehrsunfällen führte Klepper den Einsatz nach dem Verkehrsunfall auf der Phillipseicher Straße an, bei dem Peter Dalchows alter Schlepper nahezu Totalschaden erlitt.

Neben dem normalen Einsatzdienst, der Abwicklung des ersten Mai, der Après Ski Party und anderer Veranstaltungen konnte der Übungsbetrieb weiterhin aufrecht gehalten werden. "Wir haben eine gute Ausbildungsbilanz", lobte Wehrführer Klepper seine Mannschaft. Einen besonderen Höhepunkt stellte die gemeinsame Übung mit dem THW auf dem Abrissgelände der Firma Dentsply dar. Hierbei hatten gemischte Gruppen von Feuerwehr und THW in kleineren Übungseinheiten zusammengearbeitet. Hierbei wurden das gegenseitige Kennenlernen des Personals, aber auch der Arbeitsweisen gewährleistet.

Seinen besonderen Dank für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit sprach Klepper den Gerätewarten Jan Müller und Carsten Lichtinghagen sowie - nach dem Tod von Ewald Müller - Kai Lichtinghagen aus: sie leisteten insgesamt ca. 468 Stunden für die Pflege der Gerätschaften.

Auch im vergangenen Jahr wurde wieder Brandschutzerziehung in den Kindergärten am Lachengraben und Rheinstraße unter der Leitung von Ronald Schröder durchgeführt.

Als traurigsten Ereignis zählte Klepper im vergangenen Jahr den plötzliche Tod von Kamerad Ewald Müller, der "so etwas wie die persönliche Verkörperung der Feuerwehr darstellte", so Klepper. Müller sei einer derjenigen gewesen, der jugendliche Mitglieder entscheidend geprägt habe. "Ihm und auch uns ist es so gelungen, gute Feuerwehrleute aufzubauen und zu motivieren", so Klepper.

Klaus Klepper beendete seinen Bericht mit einer persönlichen Abschlußbemerkung. Hierin schilderte er, daß er aufgrund zunehmender beruflicher Belastung nicht mehr für ein Amt in der Wehr kandidieren werde, denn "es wäre nicht verantwortungsvoll gegenüber den Kameraden, sich für irgendwas wählen zu lassen und dann dem nicht nachkommen zu können. Wir haben in der Feuerwehr hoch motivierte, gute Leute für die einfach die Zeit reif ist, in die entsprechenden Führungsrollen zu gehen. Es wäre unfair gegenüber der Mannschaft, den Kameraden selber und auch der Stadt - als Träger der Feuerwehr - nur dem Machterhaltes wegen diese positive Entwicklung zu blockieren", so Klepper. "Es ist ein gutes Gefühl, von guten Leuten umgeben zu sein, die - wenn man ihnen Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein entgegenbringt - mit einem durch Dick und Dünn gehen", resümierte Klepper mit Blick auf die vergangenen 15 Jahre als Führungskraft der Götzenhainer Wehr.

Klepper wird nicht aus der Feuerwehr austreten, sondern wieder "normaler" Feuerwehrmann sein. Künftig wird er sich in seiner knappen Freizeit wieder mehr um das Götzenhainer Schwerspatbergwerk kümmern.

Gäste haben das Wort

Unter dem Punkt "Gäste haben das Wort" ergriff Dreieichs Bürgermeister Dieter Zimmer zunächst das Wort. Er dankte den Mitgliedern der Wehr für Ihr besonders Engagement "Engagement ist dabei keine Floskel, denn die Feuerwehr wird gebraucht. Es gibt keine Alternative zu den Wehren der Stadt Dreieich" lobte Zimmer die Zusammenarbeit mit der Wehr.

Andrea Mühl, Erste Stadträtin Dreieichs, schloss sich Zimmer an. Deutlich aufgezeigt wurde, daß städtisches Vermögen gerettet und betreut worden sei. Der Öffentlichkeit sei klar gemacht worden, daß die Feuerwehr wichtig ist. Mühl lobte dabei auch die Bandbreite der Wehr, die von Einsatztätigkeiten bis hin zur Unterstützung kultureller Dinge reiche.

Ralf Ackermann, Kreisbrandinspektor und Vizepräsident des deutschen Feuerwehrverbandes, danke der Wehr zunächst für ihre Einsatztätigkeit und Ausbildung. In seinem Bericht gab er einen Einblick in Einsatzstatistiken. Die 28 freiwilligen Wehren des Kreises Offenbach wiesen im vergangenen Jahr mit 5.500 Einsätzen ein enorm hohes Einsatzaufkommen auf. Eine große Rolle spielten dabei die Wetterereignisse, deren Intensität deutlich zugenommen habe.

"Wer von Zusammenführung spricht, besitzt Unkenntnis", äußerte sich Ackermann zu Plänen, Wehren zu konsolidieren. Als positives Beispiel führte er die "große Stadt in der Nachbarschaft" an: Frankfurt baue flächendeckenden Brandschutz mit kleineren Wehren auf. Ackermann rät daher dazu, das vorhandene System im Kreis weiterhin zu pflegen.

Zufrieden zeigte er sich mit Personalentwicklung, empfahl jedoch, über die Einführung von Jugendarbeit oder einer Kinderfeuerwehr nachzudenken. "Wer das beste Angebot für Kinder und Jugendliche bereithält, erhält den Zuspruch", so Ackermann. Hierbei verwies er auch kurz auf die neue Imagekampagne "Frauen am Zug" des Landesfeuerwehrverbandes, denn Gemeinschaft sei einer der wichtigsten Punkte.

Ralf Ackermann beendete seinen Bericht mir einem Ausblick auf die kommenden Jahre. Der Kreis befindet sich vor der Einführung des Digitalfunks, der in den Jahren 2009/2010 kommen wird und zählt damit zu einem der Vorreiter in Hessen.

Bericht des Vertreters der Ehren- und Altersabteilung

Adolf Müller, Vertreter der Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Götzenhain, schloss sich mit einem Rückblick auf das Jahr 2007 an. Zu den Höhepunkten der Aktivitäten zählten die Besichtigung des Kraftwerks Staudinger, die Besichtigung des Hessenparks, die Weihnachtsfeier und Kreppelkaffee. Die Veranstaltungen der Alters- und Ehrenabteilungen der Dreieicher Wehren werden reihum von den Stadtteilen ausgerichtet. Im Jahr 2008 erfolgt die Ausrichtung durch Götzenhain. Müller, der bei der Wahl des Vertreters der Ehren- und Altersabteilung in seinem Amt bestätigt wurde, wird aus Altersgründen sein Amt nur noch im laufenden Jahr begleiten.

Antrag "Bildung eines Ausschusses zur Gewinnung von Einsatzkräften"

Horst Bauch, Dreieichs noch amtierender Stadtbrandinspektor, bereicherte die Sitzung mit seinem Antrag zur "Bildung eines Ausschusses zur Gewinnung von Einsatzkräften". Bauch lieferte mit der Gründung einer Jungendfeuerwehr, verstärkter Suche und Werbung von Jugendlichen im Alter von 15-17 Jahren sowie der Werbung für Frauen auch gleich mögliche Lösungsansätze. Bauch bekräftigte seinen Antrag durch Mitgliederzahlen. Zählten die Jugendlichen im Alter von 17-26 Jahren im Jahre 2001 noch 17 Mitglieder, so hat sich diese Zahl im Jahr 2008 auf mehr als die Hälfte verringert. "Wie die Altersstruktur der Feuerwehr Götzenhain aufzeigt, ist es dringend notwendig neue, aber vor allem jüngere Einsatzkräfte zu gewinnen, um auch für die Zukunft den Brandschutz und die allgemeine Hilfe für die Bürger von Götzenhain und der ganzen Stadt Dreieich zu sichern", so Bauch. In der anschließenden Abstimmung wurde entschieden, den Antrag als Arbeitsauftrag an die neue Wehrführung und den Ausschuss weiterzugeben.

Ehrungen und Verabschiedungen

Wie in jedem Jahr, wurden auch in diesem Jahr wieder einige Ehrung von Mitglieder des aktiven Feuerwehrdienstes durchgeführt. Wie auch andere Mitglieder der Einsatzabteilung befinden sie sich in 24-stündiger Bereitschaft, um sich für Mitmenschen zur Verfügung zu stellen. Dabei ist auch die Weiterbildung notwendig, da mit Wissen und Geräten von vor 20 Jahren heute keine Hilfe mehr möglich ist. Geehrt wurden Hain Wiegand und Joachim Siebenborn für 25 Jahre aktiven Dienst, sowie Reinhold Sauer und Horst Bauch für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr. Walter Lenhardt und Heinz Sehring wurden für ihre 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet.

Weiterhin wurden auf der Sitzung Beförderungen vorgenommen: Carsten Lichtinghagen (Hauptlöschmeister), Patrick Jung (Hauptfeuerwehrmann und Sanitäter im Feuerwehrdienst), Lukas Dolinsiki (Oberfeuerwehrmann) und Michael Lenhardt (Hauptfeuerwehrmann). Enrico Schröder, Timo Lugenbühl und Marcel König wurden zu Feuerwehrmännern befördert.

Erwin Frank wurde aus dem aktiven Feuerwehrdienst verabschiedet und gleichzeitig in die Alters- und Ehrenabteilung überführt.

Ernennungen

Ernannt wurden Kai Lichtinghagen und Kai Winkel zu den neuen Gerätewarten in der Feuerwehr. Carsten Lichtinghagen wird das Amt des Gerätewartes aufgrund seiner Tätigkeit als Wehrführer nicht mehr begleiten.

Bericht des Vereinsvorsitzenden

In seinem Bericht als alter und neuer 1. Vereinsvorsitzender gab Dietmar Schubert zunächst einen Überblick über die Personalentwicklung. So umfasst die Einsatzabteilung derzeit 45 aktive Mitglieder, die Ehren- und Altersabteilung 20 Mitglieder, der Spielmannszug der Feuerwehren Götzenhain/Offenthal insgesamt 31 Mitglieder (davon 21 aus Götzenhain, 5 davon sind auch Mitglieder der Einsatzabteilung) sowie 138 fördernde Mitglieder - in Summe 214 Mitglieder des Vereins der Feuerwehr Götzenhain.

Im vergangenen Jahr hatte fünf gemeinsame Sitzungen von Vorstand und Wehrführerausschuss stattgefunden. Weiterhin wurde zwei Ausschusssitzungen abgehalten und an vier Vereinsvertretersitzungen teilgenommen.

Höhepunkte des Jahres 2007 bildeten aus Vereinssicht die zweite Après Ski Party, das Maifest bei schönstem Wetter auf dem Scherbelino und das Fest des Spielmannszuges. War die Après Ski Party 2007 wegen des nasskalten Wetters leider nur mäßig erfolgreich, so konnte jedoch in 2008 ein voller Erfolg verzeichnet werden.

Viele personelle und finanzielle Ressourcen hat das neue Blockhaus der Feuerwehr Götzenhain gefordert. Erste Vorbereitungen für den Neubau hinter dem Feuerwehrhaus wurden bereits im Mai in Angriff genommen. Nach der Betonierung des Fundamentes im August konnte am 19. Oktober 2007 das Blockhaus schließlich aufgebaut werden. Eine mehrtägige Vereinsfahrt konnte im vergangenen Jahr in Folge der hohen Investition in das neue Kameradschaftshaus nicht angeboten werden.

Den Abschluss der Aktivitäten im vergangenen Jahr bildeten die Einweihung des Kunstweihnachtsbaumes am 02. Dezember, bei die Mitglieder der Einsatzabteilung Götzenhainer Grundschüler bei einem Lichterumzug als "Schutzengel" begleiteten, sowie die Weihnachtsfeier am 22. Dezember 2007.

Dietmar Schubert gab anschließend einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2008. Auf dem Programm stehen die Maiveranstaltung mit Himmelfahrts-Gottesdienst auf dem Scherbelino, eine Einweihungsfeier des neuen Blockhauses im Sommer, das Dorfbrunnenfest, das in der Zeit vom 16. - 18. Mai 2008 stattfinden wird, sowie die Après Ski Party im Frühjahr 2009.

Bericht des Spielmannszuges

Den Berichten von Schriftführer und Vereinsrechner schloss sich der kurze Bericht des Götzenhainer Abteilungsleiters des Spielmannszuges der Feuerwehren Götzenhain/Offenthal, Reinhard Göckes, an. Da sich insbesondere das Waldfest des Spielmannszuges in den Vergangenen Jahren immer rückläufiger entwickelt hat, habe man Kosteneinsparungen vorgenommen. Die Wandlung des Spielmannszugfestes in eine eintägige Veranstaltung und die Verminderung der Ausbildungskosten haben ihre Wirkung gezeigt, so daß der Spielmannszug ein postives Ergebnis erwirtschaften konnte, so Göckes. Zur Faschingszeit habe man das Repertoire umgestellt - was beim Publikum sehr gut ankommt.

Neuwahlen des Vereinsvorstands

Bei den sich anschließenden Neuwahlen des Vereinsvorstandes der Feuerwehr Götzenhain gab es nur wenige Änderungen zu verzeichnen. In Ihren Ämtern wurden 1. Vereinsvorsitzender Dietmar Schubert, 2. Vositzender Jörg Steinheimer, Schriftführer Martin Hörner, Vereinsrechner Geo Lenhardt und Medienwart Matthias Engler einstimmig bestätigt. Als Beisitzer werden künftig Frank Draut, Joachim Siebenborn und Marcel König den Vorstand ergänzen.

Für die Teilnahme an der Kreisverbandsversammlung 2009 wurden Kai Lichtinghagen und Enrico Schröder als Delegierte gewählt.

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Weitere Fotos von der Jahresschlußversammlung

Letzte Änderung am 06.04.2008, 10:50 Uhr
© 2008 Feuerwehr Götzenhain / Matthias Engler