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Übung am 18. Juli 2009
Brandangriffsübung in Dreieichenhain
Fünf Kinder werden auf dem Gelände einer Schlosserei vermisst
Der Übungsplan der Feuerwehr Götzenhain sah für den Samstag, 18. Juli 2009,
eine Gemeinschaftsübung mit den Kollegen aus Dreieichenhain vor.
Nachdem die Dreieichenhainer Wehr ihre Teilnahme absagen musste,
hielten die Götzenhainer weiter am Plan fest, da bereits ein interessantes
Übungsobjekt ausgesucht wurde. Auf dem Gelände einer ehemaligen Schlosserei
in der Industriestraße, das mittlerweile zur Firma Biotest gehört, fand um
16:00 Uhr eine Brandangriffsübung statt.
Im Anschluss an die Übung fand eine kleine Grillparty statt.
Bericht aus der Presse
Vielen Dank an Nicloe Jost für ihren Bericht!
Frankfurter Neue Presse vom 21.07.2009
Für den Ernstfall ist die Wehr gut gerüstet
Statt der gemeldeten drei mussten fünf Kinder aus dem Feuer
gerettet werden. Bei Übungen werden auch solche Überraschungen trainiert.
Dreieich. Die Sirenen klangen durch das Industriegebiet in
Dreieichenhain. Starke Rauchentwicklung ist auf dem Gelände der
ehemaligen Schlosserei in der Industriestraße zu sehen, das
inzwischen der Firma Biotest gehört. Ein brachliegendes Gelände
– wie gemacht für Übungen der Freiwilligen Feuerwehr.
Mit Tatütata rückten die 23 Einsatzkräfte der Götzenhainer Wehr
mit ihrem Löschfahrzeug und einem Einsatzbus an, um in einer
möglichst lebensechten Situation für den Notfall zu trainieren.
Die imaginäre Situation für die Lebensretter: Im Lager der
Schlosserei ist ein Feuer ausgebrochen und hat bereits auf einen
benachbarten Raum übergegriffen, in dem Kinder spielen. Der
Hausmeister des Gebäudes meldet, dass drei Kinder vermisst sind.
Der stellvertretende Wehrlführer Marco Engel hat sich die
Situation für die Übung ausgedacht und beobachtet interessiert,
wie Wehrführer Carsten Lichtinghagen seine Männer perfekt für
den Einsatz organisiert. Als erstes gilt es, die Kinder zu
finden und sie aus ihrer misslichen und lebensbedrohlichen Lage
zu retten. Mit Hilfe von Atemschutzgeräten gehen die Männer in
den Qualm. Die Kinder werden auch schnell gefunden.
Freiwillige Opfer
Bei der Übung mussten auch Kinder aus einem brennenden Raum
gerettet werden. Diese konnten als "Opfer" einiges lernen.
Foto: Jost
Dank der frisch gegründeten Jugendfeuerwehr gibt es auch bei den
Götzenhainern jetzt "freiwillige Opfer", die sich auf den Tragen
durch den Rauch transportieren lassen. Inmitten der Übung fällt
auf: Es werden doch mehr Kinder als vermutet in dem brennenden
Haus vermisst – solche Überraschungen wird es auch im Ernstfall
immer geben.
"Tempo Jungs", feuert der Wehrführer die Helfer an. Nachdem alle
fünf Kinder aus dem Gebäude gerettet sind, wird noch der Übungsbrand
gelöscht und dann der Rauch mit einer speziellen
Lüftungs-Maschine aus dem Haus getrieben. "Wir waren sehr
zufrieden, es hat alles gut geklappt, und die Zusammenarbeit im
Team hat funktioniert", gab Pressesprecher Matthias Engler nach
der Übung eine positive Rückmeldung. Die Götzenhainer können
also aufatmen, ihre ehrenamtlichen Retter sind für den Ernstfall
gut gerüstet.njo
Bilder
40 Bilder von der Übung
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