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Pressemitteilung vom 12. April 2011
Ein ruhiges Jahr bei der Feuerwehr Götzenhain
Jahreshauptversammlung /
Jahresschlussversammlung für das Jahr 2010
Zu ihrer Jahreshauptversammlung hatte die Feuerwehr Götzenhain
am Freitag, den 08. März 2011, in
das Feuerwehrhaus in der Dietzenbacher Straße alle
Mitglieder der Einsatzabteilung, der Ehren- und Altersabteilung
sowie alle fördernden Mitglieder herzlich eingeladen.
Als Gäste der Sitzung konnte Vereinsvorsitzender Dietmar Schubert
den Bürgermeister der Stadt Dreieich, Dieter Zimmer,
Martin Burlon (Erster Stadtrat),
Thomas Müller (Chef des Fachbereichs Bürger und Ordnung)
Andreas Baumbusch (Stadtbrandinspektor),
Jürgen Becker (stellvertretender Stadtbrandinspektor),
Rolf Keim (stellvertretender Kreisbrandinspektor des Kreises Offenbach),
sowie Jürgen Steinstrass,
ehemaliger Sachbearbeiter des Bereiches
Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Dreieich
begrüßen.
An der Sitzung leider nicht teilnehmen konnten
Pfarrerin Martina Schefzyk sowie zweiter Vereinsvorsitzender
Jörg Steinheimer.
Der Begrüßung schloss sich der
Bericht des Wehrführers Carsten Lichtinghagen
an.
Stärkung der Einsatzabteilung durch Gewinnung von Neukräften
Als ein relativ ruhiges Jahr bezeichnete Carsten
Lichtinghagen, Wehrführer der Feuerwehr Götzenhain
das zurückliegende Jahr 2010.
Der Personalstand "seiner" Wehr betrug zum 31. Dezember 2010
insgesamt 43 Feuerwehrleute - davon eine Feuerwehrfrau
und 42 männliche Kameraden.
Die Anzahl der Mitglieder der Einsatzabteilung folgt dem
derzeit allgemeinen leicht negativen Trend.
Im Vordergrund standen daher im vergangenen Jahr die
Stärkung der Einsatzabteilung durch Gewinnung von Neukräften -
insbesondere von Quereinsteigern in der Feuerwehr.
Einen solchen Quereinsteiger konnte die Götzenhainer Wehr
im Herbst letzten Jahres in ihren Reihen begrüßen.
Die Personalgewinnung wird in den nächsten Wochen und
Monaten konsequent weiter betrieben.
"100 Personen werden von uns angeschrieben und für den
Einstieg in die Feuerwehr motiviert - nichts soll unversucht
bleiben", so der Götzenhainer Wehrführer.
Seine Ausführungen beendete
Carsten Lichtinghagen mit dem Dank an
Danke an Reinhold Sauer für 43 Jahre aktiven Dienst in der
Einsatzabteilung - Sauer wechselte im vergangenen Jahr
aus Altersgründen in die Ehren- und Altersabteilung.
Abwechslungsreiche Ausbildung bei der Feuerwehr
Götzenhain
Wenig Veränderungen verzeichnete der Wehrführer auch beim
Ausbildungsstand. Insgesamt hatten 27 Übungen und Unterrichte
im Jahr 2010 stattgefunden, die durchschnittlich von
17 Personen besucht wurden. "Die Zahlen sind in Ordnung,
dürfen sich aber gerne auch verbessern", so Lichtinghagen.
Die Feuerwehr Götzenhain ist bekannt für ihren
abwechslungsreichen Übungs- und Unterrichtsplan.
Zu den herausragenden Terminen zählte so
ein Informationsveranstaltung zum Kriseninterventionsdienst
durch Pfarrerin Schefzyk.
Weitere Unterrichte und Übungen befassten sich mit den
Themen Hochhausbrandbekämpfung bzw. Brandbekämpfung in
"hohen Häusern" - hierin liegt ein Unterschied -
dem Löschen, Taktik, Strahlrohrführung, einem
Unterricht zu Sonderfahrzeugen - hierbei konnten
die Teilnehmer die Beladung und Funktion des neuen
GW Logistik (Gerätewagen Logistik) aus dem Stadtteil
Sprendlingen kennenlernen.
Einen weiteren Höhepunkt stellte die Übung zur
technischen Hilfeleistung LKW dar. Berufskraftfahrer
Jochen Seel hatte hierzu die Wehr mit der Bereitstellung
eines modernen LKW unterstützt. Unter fachkundiger
Anleitung von Reinhard Göckes lernte die Wehr, wie man
beispielsweise den Motor unter Zuhilfenahme eines
CO2-Löschers zum Stillstand bringt.
Weiterhin stand auf dem Ausbildungsplan eine
Gemeinschaftsübung mit der Feuerwehr Sprendlingen.
Als Übungsobjekt diente einmal mehr der Reitstall Henn
(ehemals Neckermann) im Kirchborn.
Die Zusammenarbeit mit den übrigen Dreieicher
Stadtteilwehren wird Lichtinghagen auch weiterhin
im Auge behalten.
Doch es gabe noch weitere Ausbildungs-Highlights:
"Flughafen und Flugplatz liegen in unserer Nähe
und verdienen besondere Beachtung - aus diesem Grund
hatten wir im vergangenen Jahre einen Unterricht
zur Flugzeugbrandbekämpfung angesetzt, dem sich
sogar eine Begehung des Flugplatzes in Egelsbach
anschloss", so Lichtinghagen.
Ebenfalls im Ausbildungsplan enthalten war eine
Waldbrandbekämpfung mit anschließendem Familientag,
die jedoch kurzfristig in eine Übung im neuen Anbau
des Kindergartens gewandelt wurde.
Die Abschlussübung auf dem Gelände von Volker Frank
in der verlängerten Höllgartenstraße beendete
die Übungsserie.
Lichtinghagen dankte schließlich allen
Organisatoren von Unterrichten und Übungen.
"Jeder hat bei uns die Möglichkeit, eine Übung oder
einen Unterricht auszuarbeiten.
Es wird jedoch immer schwieriger, die verschiedenen und
immer komplexeren Themen in den Unterrichtsplan zu
integrieren", beschloss er seine Ausführungen.
65 Einsätze im Jahr 2010
65 Einsätze konnte die Feuerwehr Götzenhain im
vergangenen Jahr zählen.
In 43 Fällen musste zu Hilfeleistungseinsätzen
ausgerückt werden, 14 Brände galt es zu löschen,
sechs Fehlalarme sowie zwei blinde Alarme wurden
gezählt. Sechs weitere Einsätze wurden von den
hauptamtlichen Kräften gefahren.
Zu den besonderen Einsätzen zählten in 2010
der Brand einer Pferdestallung in Dreieichenhain
am 08. Januar im Neurothweg. Zur Unterstützung
wurde die Götzenhainer Wehr gerufen, befand sich
schließlich aber als Erste am Einsatzort.
Nach etwa vier Stunden war das Feuer von
den beiden Stadtteilwehren gelöscht worden.
Zahlreiche Unwettereinsätze waren am 28. Februar
nach heftigen Stürmen zu verzeichnen gewesen.
"Ich haben viel Respekt vor solchen Einsätzen.
Wann ist man bei der Hilfeleistung sicher, wann
nicht mehr? Schließlich gilt es auch, daß Straßen
frei gehalten werden sollen", so Carsten Lichtinghagen.
Abermals die nachbarschaftliche Löschhilfe war es,
zu der die Wehr am 26. März gerufen wurde - diesmal
nach Langen zum Ausräumen einer Brandwohnung.
Daß es manchmal unbelehrbare Landwirte gibt, mussten
die Einsatzkräfte am 23. und 24. April erfahren.
Zweimal mussten sie zum Löschen eines größeren, in
Brand geratenen Misthaufens ausrücken. Daß er den
Haufen auseinanderziehen werde, versprach der Landwirt
bereits nach dem ersten Einsatz. Jedoch hielt er sich
leider nicht an seine Zusage und die Wehr musste
abermals an die obere Straße in Götzenhain ausrücken.
"Es ist notwendig, über Stadtteilgrenzen hinweg zu arbeiten",
führte Carsten Lichtinghagen seine Ausführungen fort.
Einsätze am 28. Mai (F4 in Langen) und am 05. August
bei einem F2 - Kellerbrand in Dreieichenhain - bekräftigen
seine Aussage.
"wichtig ist es, frühzeitig zu reagieren und zu
kommunizieren", so der Götzenhainer Wehrführer.
Die Bilanz an Einsätzen im Jahr 2010 weist insgesamt
75 Einsatzstunden aus. 446 Kräfte befanden sich
im Einsatz, die in Summe 548 Einsatzstunden geleistet
haben.
"Im vergangenen Jahr haben wir ehrenamtlich und somit
unentgeltlich - insgesamt 8.760 Stunden Bereitschaft
geleistet. Leider ist dies vielen Bürgerinnen und Bürgern
nicht bewusst.", beschloss Lichtinghagen seinen Bericht.
Seinen besonderen Dank richtete der Götzenhainer
Wehrführer an die Familien der Einsatzabteilung
sowie an die Gerätewarte Jan Müller, Kai Lichtinghagen
und Kai Winkel.
Lichtinghagens Bericht folgte der Punkt "Gäste haben
das Wort"
"Stadtteilfeuerwehren sind wichtig"
Dreieichs Bürgermeister Dieter Zimmer
unterstrich einmal mehr, wie wichtig
die Arbeit der Wehrleute in den Stadtteilen ist:
"Den Schwerpunkt einer solchen Sitzung bildet der
Rückblick auf ein abgelaufenes Jahr. Auch wenn
es als ein ruhiges Jahr bezeichnet wurde, so zeigen
65 Einsätze, wie wichtig die Arbeit der Wehren
ist - dazu gehören auch Ausbildung und Unterrichte,
denn eine vielseitige Arbeit der Feuerwehr erfordert
eine ebenso vielseitige Ausbildung".
Zimmer weiter:
"Ein ganz wichtiger Punkt ist die ehrenamtliche Arbeit.
Es ist bei Vielen leider nicht mehr präsent, daß die
Arbeit freiwillig passiert.
Ich habe die Hoffnung, daß die verstärkte
Öffentlichkeitsarbeit für mehr Quereinsteiger sorgt.
Weiterhin Danke ich für die wichtige Arbeit - nicht nur
körperlich, sondern auch psychisch. Insbesondere
die psychische Belastung ist der Bevölkerung nicht bewusst".
Lob erhielt die Feuerwehr auch für die gute Zusammenarbeit.
"Die Abteilungen und Organisation machen eine gute Arbeit",
so Zimmer.
Seinen Dank richtete der Bürgermeister auch
an Patrick Jung für dessen Engagement in Sachen
Jugendfeuerwehr. Ein weiterer Dank ging an Hartmut Jung,
Leiter der Ehren- und Altersabteilung, sowie den Verein
den Feuerwehr-Ausschuss sowie die Stadtbrandinspektoren für
die Unterstützung des Götzenhainer Stadtteils.
"Schön, daß Götzenhain mit einer Jugendfeuerwehr nachgezogen hat"
Erster Stadtrat Martin Burlon war zum ersten Mal
in Götzenhain bei der Feuerwehr zu Gast und hatte
zuvor nur die Sitzung der Jugendfeuerwehr begleitet.
Burlon empfand es als "schön, daß Götzenhain mit einer
Jugendfeuerwehr nachgezogen hat".
"Ehrenamtliches Engagement ist wichtig und es ist
bedauerlich zu hören, was in der Freizeit geleistet und
auf sich genommen wird und oftmals in Politik und
Bevölkerung nicht bekannt ist", bestätigte Burlon
Zimmers Rede.
Auch in einem anderen Punkt war man sich einig:
"Die Stadt Dreieich hat den Brandschutz sicherzustellen -
das geht nur, wenn die Hauptamtlichen Kräfte durch
freiwillige Kräfte ergänzt werden", so Burlon.
Burlon wünschte der Wehr abschließend, daß sie
gesund in die Einsätze geht und ebenso gesund von
diesen zurückkommt.
"Spätestens bei Sturmeinsätzen sieht man, daß man einzelne
Wehren nicht schließen kann"
Rolf Keim, stellvertretender Kreisbrandinspektor,
ergriff als nächster das Wort und überbrachte
zunächst die Grüße des Landes- bzw. Kreisfeuerwehrverbandes.
Auch er griff das Thema Standortschließung von Feuerwehren
auf:
"Spätestens bei Sturmeinsätzen sieht man, daß man einzelne
Wehren nicht schließen kann", so Keim.
Für ein ebenso wichtiges Thema hält Keim die Mitgliedergewinnung.
"Eine Umfrage in Readers Digest lieferte als ein Ergebnis,
daß das größte Vertrauen der Bevölkerung Feuerwehrleuten
gilt. Schade ist - alle findens toll, aber keiner geht hin",
so der stellvertretende Kreisbrandinspektor.
Es sei wichtig, auf Ortsebene individuelle Konzepte zur
Mitgliederwerbung zu entwickeln, beschloss er seine Rede.
Dank für eine gute und faire Zusammenarbeit
Für eine eine "gute und faire Zusammenarbeit" bedankte
sich Dreieichs Stadtbrandinspektor Andreas Baumbusch.
Viele Einsätze sorgen dafür, daß die Wehren zusammengeschweißt
werden, so Baumbusch.
Die Zusammenarbeit "funktioniere gut durch alle Abteilungen
hinweg" und er wünsche sich, daß die "Zusammenarbeit weiterhin
so gut laufe", so der Stadtbrandinspektor.
Götzenhains Wehrführer Carsten Lichtinghagen ergänzte:
"Personal ist die eine Sache, Verfügbarkeit die andere
Sache. Große Herausforderungen stellt die Abarbeitung von
Spezialeinsätzen dar. Personal von außen ist wichtig, was
aber gut funktioniert".
1.024 Stunden Jugendarbeit
Patrick Jung, Jugendleiter der Feuerwehr Götzenhain,
begann seinen Jahresbericht über die Jugendfeuerwehr
mit den Zahlen zur Mitgliederentwicklung.
Die Jugendfeuerwehr umfasste zu Jahresbeginn
16 Jugendliche, davon 14 Jungen und 2 Mädchen.
Zum Jahresende waren leider nur noch 14 Kinder -
12 Jungen und 2 Mädchen zu verzeichnen.
Jung lobte die Zusammenarbeit mit Wehrführung
und dankte den unterstützenden Kameraden sowie
den Stadtbrandinspektoren.
Insgesamt 1.024 Stunden Jugendarbeit wurden im
vergangenen Jahr geleistet
Bei den Übungen hatte sich die Übung FW DV 3 -
die Einheit im Löscheinsatz - zu einer Standardübung
entwickelt.
Weitere Übungen umfassten beispielsweise aber auch
Leinenarbeit sowie Knoten und Stiche.
Durchschnittlich wurden die Übungen von 10
Personen besucht.
Jedoch kommen auch Spiel und Spaß bei der Jugendfeuerwehr
nicht zu kurz - ein Besuch der HSV-Kegelbahn, das
Basteln von Vogelhäuschen, ein Kartoffelfeuer auf dem
Acker von Hartmut Jung sowie die Teilnahme am Faschingsumzug
standen ebenfalls auf dem Plan.
Daß sich Faulheit manchmal doch einmal auszahlt,
erlebten die Jugendlichen bei der Teilnahme am
Kreisjugendfeuerwehrtag in Egelsbach: der verspätete Aufbau des
Mannschaftszeltes erwies sich als vorteilhaft, waren doch
die am Vortag aufgebauten Zelte anderer Wehren vom
nächtlichen Sturm davongeweht worden.
Ehren- und Altersabteilung sehr aktiv
Als "sehr aktiv" im vergangenen Jahr bezeichnete
Hartmut Jung, Leiter der Ehren- und Altersabteilung
seine Truppe.
Die Organisation der Aktivitäten erfolgte in diesem
Jahr federführend durch die Sprendlinger Wehr.
Zu den Höhepunkten zählten der Kreppelkaffee, ein
Herbstfest, die Fahrt zur Europäischen Weltraumbehörde
nach Darmstadt sowie die gemeinsame Weihnachstfeier.
Jung freute sich über die Mitgliederzahlen, die sich
gegenüber 2009 nicht verringert habe.
Weiterhin freue er sich über Reinhold Sauer sowie
weitere bevorstehende Neuzugänge in der Ehren- und
Altersabteilung.
Ehrungen, Beförderungen und Verabschiedungen
Ehrungen, Beförderungen und Verabschiedungen
waren im vergangenen Jahr 2010 nur Wenige zu
verzeichnen.
Ralf Gräser erhielt eine Ehrung für 25 Jahre
aktiven Dienst.
Aus dem aktiven Feuerwehrdienst wurde
wegen Erreichung der Altersgrenze Reinhold Sauer.
Es schloss sich die Wahl der fünf Delegierten für
die Versammlung der Stadt Dreieich an. Gewählt
wurden Jens Dracker, Thorsten Dannenmann, Jochen Schröder,
Kai Lichtinghagen und Jan Müller.
Mika Engel jüngstes Vereinsmitlgied
Nach einer kurzen Pause folgt der Bericht des
Vereinsvorsitzenden Dietmar Schubert.
Auch er dankte Wehrführung, Vorstand und Ausschuss für
die gute und konstruktive Zusammenarbeit.
Viele Anliegen werden im Zeitalter der E-Mail sofort
besprochen und geklärt - so hatten auch nur
zwei Vorstandssitzungen stattgefunden.
Der Mitgliederstand betrug zum 31. Dezember 2010
insgesamt 234 Mitglieder - davon 42 aktive
Feuerwehrleute, 11 Mitglieder der Ehren- und
Altersabteilung (sowie 11 Frauen verstorbener Mitglieder),
14 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, sowie
25 Mitglieder des Spielmannszuges und
146 passive bzw. fördernde Mitglieder.
Das derzeit jüngste Mitglied des Vereins der
Feuerwehr Götzenhain ist Mika Engel mit 9 Monaten.
Zu den Höhepunkten im vergangenen Jahr zählten
aus Vereinssicht die legendäre Après Ski Party am 06. März,
das Maifest am 01. Mai, das "nun richtig gut organisierte"
Dorfbrunnenfest vom 28.-30. Mai, bei dem die Feuerwehr
eine der "tragenden Säulen der Veranstaltung bilde", so
Schubert.
Auch er bezeichnete das vergangene Jahr als ein etwas
ruhigeres Jahr. Weitere Aktivitäten bildeten das
Waldfest des Spielmannszuges sowie ein Familientag
mit Einweihung des Außengeländes, der witterungsbedingt
leider etwas kleiner als geplant ausfiel.
Zu den Vorhaben für 2011 zählen die Montage einer
Schrankwand für die Jugendfeuerwehr im Vorstandszimmer
und der Abschluss der Baumaßnahmen des Blockhauses -
das Gelände ist soweit bereits fertiggestellt.
An Veranstaltungen stehen in 2011 u.a. das
Maifest auf dem Scherbelino an, das "hoffentlich wieder
auf dem Scherbelino stattfinden kann".
Weiterhin ist die Einweihung des Blockhauses nach Abschluss
der Baumaßnahmen mit fertig gestelltem Grill etc. geplant -
hierzu erfolgt auch eine Einladung der fördernden Mitglieder.
Nach der Party ist vor der Party:
ein Termin für die nächste Après Ski Party steht derzeit
noch nicht fest.
Hingegen steht ein anderer Termin bereits fest:
der diesjährige Vereinausflug wird die Feuerwehr
vom 30. September bis zum 03. Oktober 2011 in
die Schweiz führen.
Den Berichten von Schriftführer und Vereinsrechner
folgt der Bericht des Spielmannszuges durch Reinhard Göckes.
Ereignisreiches Jahr für den Spielmannszug
Ein ereignisreiches Jahr konnte der Spielmannszug
der Feuerwehren Götzenhain und Offenthal vorweisen.
40 Auftritte führten zu einem regelrechten Rekordjahr.
Ein verändertes Repertoire und viele Engagements in
der Faschingszeit - bei dem der Spielmannszug stets
"einen gerne gesehenen Beitrag" darstellt - führten
zum Erfolg. Alleine 13 Bühnenauftritte und die Teilnahme
an fünf Umzügen konnten gezählt werden.
"An Fasching können wir deutlich mehr Spieleinnahmen
im Vergleich zu anderen Veranstaltungen verzeichnen.
Ein weiterer Schwerpunkt bilden aber auch die Ständchen -
man kann uns beispielsweise zu runden Geburtstagen
engagieren", so Reinhard Göckes.
An besonderen Aktivitäten führte Göckes
die Premiere beim Waldfest an - es musste wegen Regen
in das Feuerwehrhaus verlegt werden.
Der zugehörige Gottesdienst fand jedoch in der Kirche
statt und der Spielmannszug hatte die Möglichkeit,
dort zu spielen. "Uns bot sich eine beeindruckende Akustik",
so der Abteilungsleiter des Musikzuges.
Die Wochenendfahrt führte den Spielmannszug in das
Altmühltal nach Treuchtlingen. Der Jahresabschluss
fand schließlich im "Café und mehr" statt.
Mit Brandschutzehrenabzeichen in Gold bzw. Silber wurden
vier Feuerwehrmusiker ausgezeichnet.
Dem Bericht des Spielmannszuges folgte die Wahl
der Kassenprüfer. Einstimmig gewählt wurden hierbei
Heike Gräser und Thorsten Dannenmann
Ehrungen
Viele Mitglieder der Feuerwehr Götzenhain wurden
in diesem Jahr für die langjährige Mitgliedschaft
im Verein der Feuerwehr geehrt.
Zwar nicht anwesend wurden jedoch für 25 Jahre
geehrte:
Manfred Locher, Karl-Heinz Sandner, Horst Conté,
Joachim Würtz, Jörg Steinheimer, Christoph Gaubatz,
Bernd Heberer, Gloria Klepper, Axel Beckmann und
Hain Wiegand.
An der Sitzung teilgenommen hatten jedoch auch andere
Mitglieder, die geehrten wurden:
Ralf Gräser, Frank Draut, Matthias Becker, Jörg Kaut,
Ralf Kessler und Dieter Eisenhauer für 25 Jahre,
Helmut Jilly für 40 Jahre.
Das Bild zeigt von links nach rechts
Dietmar Schubert,
Marco Engel,
Helmut Jilly,
Carsten Lichtinghagen,
Reinhold Sauer,
Dieter Eisenhauer,
Jörg Kaut,
Ralf Gräser,
Frank Draut,
Matthias Becker
und
Ralf Kessler.
Zur Kreisverbandsversammlung 2012 wurden Geo Lenhardt und
Klaus Klepper gewählt.
Gegen 22:00 Uhr endete schließlich die Versammlung.
Bilder
40 Bilder von der Versammlung
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