[ Feuerwehr Götzenhain ]  
 Feuerwehr Götzenhain > 25 Jahre Freiwillige Feuerwehren der Stadt Dreieich
 

25 Jahre Freiwillige Feuerwehren der Stadt Dreieich

Anläßlich des 25-jährigen Bestehens der Gemeinde Dreieich und den Freiwilligen Feuerwehren fanden am

  • Samstag, den 15. Juni 2002 ab 15 Uhr und
  • Sonntag, den 16. Juni 2002 ab 10 Uhr

auf dem Parkplatz am Dreieichenhainer Burgweiher Vorführungen, Übungen, Aktivitäten und Informationen für Jedermann statt.

  • Rauchmelder retten Leben
  • Menschenrettung aus Gruben und Schächten
  • Historische Übung
  • Gefährlicher Umgang mit leichtentzündlichen Flüssigkeiten
  • Brandübungsanlage der Flughafenfeuerwehr Frankfurt - Fraport AG
  • Feuerlöscherübungen für Jedermann
  • Aktivitäten der Jugendfeuerwehren
  • Kistenstapeln, Kletterwand, Spiele, Luftballonwettbewerb, Brandschutzerziehung für Kinder
  • Platzkonzert des Feuerwehr-Spielmannszuges

Für das liebliche Wohl im Festzelt sorgten die Feuerwehrvereine - Sonntag Kaffe und Kuchen.



  Plakat_25_Jahre_Dreieicher_Feuerwehren.jpg

Bilder von der Veranstaltung

[ Bilder von der Veranstaltung 25 Jahre Freiwillige Feuerwehren der Stadt Dreieich, Dreieichenhain 15./16. Juni 2002 ]


[ Offenbach-Post Online ]

Ausgabedatum: Dienstag, 11. Juni 2002, 00:05 Uhr, Dreieich

Historische Löschübung mit bengalischer Beleuchtung

Dreieich (ötu) Die Feuerwehr Dreieich hat an diesem Wochenende, 15. und 16. Juni, doppelten Grund zum Feiern: 25 Jahre Stadt Dreieich und 25 Jahre Freiwillige Feuerwehren Dreieich - heißt das Motto. Und dazu bekommen die Gäste auf dem Kerbplatz in Dreieichenhain am Samstag ab 15.30 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr eine ganze Menge geboten.

Ein Highlight dürfte am Samstag gegen 23 Uhr die historische Übung mit bengalischer Beleuchtung der Burg werden. Zuvor führen die Floriansjünger die Rettung aus Schächten und Gruben vor und informieren über Rauchmelder; die Flughafenfeuerwehr ist mit ihrer Brandübungsanlage vertreten.

Am Sonntag stehen ab 11.30 Uhr Feuerlöscherübungen für Jedermann sowie Rundfahrten mit einem alten Löschwagen auf dem Programm. Außerdem wird der Umgang mit leicht entzündlicher Flüssigkeit demonstriert und die Rettung von Unfallopfern aus dem Auto vorgeführt.

Die Jugendfeuerwehren zeigen Übungen und warten mit Programmpunkten wie Kletterwand, Kistenstapeln, Brandschutzerziehung für Kinder oder einem Luftballonwettbewerb auf.




[ Offenbach-Post Online ]

Ausgabedatum: Dienstag, 17. Juni 2002, 00:05 Uhr, Dreieich

Feuerwehr-Zentralisierung eine Absage erteilt

[ Offenbach-Post: historische Schaumübung ]

Eine historische Schaumübung gehörte zum breiten Informations- und Unterhaltungsprogramm der Feuerwehr. Foto: Borchu

Dreieich (klg) Natürlich sind die fünf Stadtteilfeuerwehren allesamt schon viel älter als ein Vierteljahrhundert, doch als Dreieicher Feuerwehren bestehen sie seit exakt 25 Jahren, sozusagen als Kinder der Gebietsreform von 1977. Dass die Zusammenarbeit bestens funktioniert und überhaupt nicht von Konkurrenz geprägt ist, stellte am Wochenende die Jubiläumsveranstaltung "25 Jahre Stadt Dreieich - 25 Jahre Freiwillige Feuerwehren der Stadt Dreieich" unter Beweis.

Nicht nur Stadtbrandinspektor Horst Bauch zeigte sich - allerdings von Amts wegen dazu verpflichtet - durchaus zufrieden mit Ausrüstung und Ausbildungsstand "seiner" Wehren. Auch Rathaus-Chef Berthold Olschewsky fand bei der Eröffnung der zweitägigen Veranstaltung auf dem Dreieichenhainer Kerbplatz nur anerkennende Worte, sprach von einer "Rundumvorsorge", die die Wehren leisteten und auf die man stolz sein könne.

Gleichzeitig trat er der hin und wieder geäußerten Vorstellung entgegen, die Stadtteilfeuerwehren zu zentralisieren. Dreieich lebe gut mit dieser Dezentralisierung. Wie reibungslos das Zusammenspiel funktioniere, habe sich erst kürzlich beim Großeinsatz in Götzenhain gezeigt, bei dem ein Wohnhaus ausgebrannt war.

Die Feuerwehr stellte sich gestern und vorgestern mit all ihren Abteilungen und Gruppierungen - Einsatzabteilung, Jugendfeuerwehr, Verein, Spielmannszug - dar, war mit etlichen Einsatzwagen angerückt und hatte das gesamte Informationspaket garniert mit einem Unterhaltungs- und Spielangebot.

Dazu zählten Rettungs- und Feuerlöschübungen ebenso wie eine historische Übung bei bengalischer Beleuchtung und Rundfahrten mit einem alten Löschfahrzeug, einem Opel Blitz, Baujahr 1954, das erst 1991 ausgemustert worden war.

Auch die Flughafenfeuerwehr präsentierte sich. Sie war mit ihrem Rauch-Trainingscenter und einem riesigen Wechsellader - 530 PS - angerückt.




[ Frankfurter Neue Presse ]

Ausgabedatum: Dienstag, 17. Juni 2002, Dreieich

Frauen befreien „Unfallopfer“ aus Autowrack

Von Carolin Bungert

Dreieich. „Wasservorhänge“ vor der Burg Dreieichenhain: Die Jugendfeuerwehren Sprendlingen und Offenthal sind zur Brandangriffsübung und dem Löschen mit Burgweiherwasser angerückt, das herrliche Bild der Wasserfontänen im Sonnenlicht genießen zahlreiche Zuschauer. Die Gäste haben sich zum 25-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehren Dreieich auf dem Kerbplatz vor dem Obertor eingefunden.

Beim Jubiläum der Blauröcke bekamen sie auch einiges geboten, denn der Brandangriffsübung des Nachwuchses ging eine spektakuläre Rettung aus einem Unfallfahrzeug voraus. Nicht nur, dass hier ein altes Fahrzeug mit Schere und Spreizer von seinem Dach befreit wurde, um das Unfallopfer zu bergen, die komplizierte, kraftraubende Arbeit wurde außerdem von Frauen ausgeführt. „Diese Demonstration haben wir ganz bewusst nur mit weiblichen Feuerwehrleuten besetzt“, erklärte Stadtbrandinspektor Horst Bauch stolz. „Wir wollten zeigen, dass unsere jungen Frauen auch über eine gute Ausbildung verfügen.“

Währendessen erläuterte Günther Delrieux von der Dreieichenhainer Wehr, dass es bei solch einer Bergung nicht um Schnelligkeit gehe, sondern darum, das Unfallopfer schonend zu bergen. „Die medizinische Stabilisation hat dabei das Deutsche Rote Kreuz Dreieich übernommen“, so Bauch. Geschickt hantierten die Frauen mit dem Rettungszylinder, setzten einen Entlastungsschnitt, um das Dach besser kippen zu können, und halfen mit der Schere nach.

Über 120 Freiwillige Feuerwehrleute aus ganz Dreieich waren an diesem zweitägigen „Jubiläums-Einsatz“ beteiligt: Während sich ein Teil um die Verköstigung der Besucher kümmerte, halfen die Sportler an der Kletterwand oder beim Kistenstapeln, welche die Jugendfeuerwehr für die jungen Gäste anboten. Außerdem zeigte der Nachwuchs seinen Basteleifer am Modell der neuen Sprendlinger Wache und sammelte beim Luftballonwettbewerb zu Gunsten des Frankfurter Vereins krebskranker Kinder. „Ein Höhepunkt ist natürlich unsere ‚Historische Übung’ kündigte der Stadtbrandinspektor an. Denn im Schein von bengalischem Feuer, das die Burg in abenteuerliches Licht tauchte, rückte die Mannschaft aus Offenthal zu später Stunde an, um mit ihrem Prunkstück, einem Opel Blitz aus dem Jahre 1954, einen Brand zu löschen. „Früher ging es militärischer zu, mit ganz klaren Kommandos, das ist ja heute ganz anders“, erklärte Bauch. „Doch wir wollen eben mal zeigen, wie damals in traditionellem Stil ein Brand in einer dunklen Hütte angegangen wurde.“ Auch die Feuerwehr aus Buchschlag hatte einen eigene Stand und simulierte mit einer Nebelmaschine die Auslösung eines Rauchmelders. „Der kostet im Baumarkt 25 Euro, soviel sollte einem sein Leben wert sein, denn 70 Prozent aller Todesopfer eines Brandes sterben nachts, weil sie zu spät wach werden“, erklärte Kiyoshi Makabe den Festbesuchern. Gleich nebenan wartete auf alle Hausfrauen ein Angebot der Dreieichenhainer Wehr. Sie demonstrierte die Gefährlichkeit von Chemikalien, die meist zu Reinigungszwecken benutzt werden und zeigte die Wirkung von Verpuffungen, Verätzungen und Explosionen. „Wir haben auch Gäste aus Dietzenbach“, wies Bauch auf den Brandschutzerziehungsanhänger des Nachbarkommune hin und zeigte eine Minitelefonzelle: „Spielerisch werden hier Kinder dazu angeleitet, wie sie sich im Brandfall verhalten sollen und wie sie die Feuerwehr rufen können.“ Auch die Fraport AG machte bei dem Feuerwehr-Spektakel mit. Sie hatte einen Simulationscontainer aufgestellt, in dem die Einsatzkräfte für den Ernstfall realistisch trainieren können.




 
 

Letzte Änderung am 17.06.2002
Matthias Engler