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Abschlußübung am 12.10.2002


Abschlußübung der Feuerwehr Götzenhain
Brandangriffsübung auf landwirtschaftlichem Gebäude

Samstag, 12. Oktober 2002, nachmittags um kurz nach vier: Brand in einem landwirtschaftlich genutzten Gebäude. Dichter Qualm schlägt aus der Scheune der Familie Frank in der Dietzenbacher Straße 8.

Die Feuerwehr Götzenhain rückt mit drei Fahrzeugen und etwa zwanzig Feuerwehrleuten zum Einsatz aus. Ein Löschfahrzeug positioniert sich in der Dietzenbacher Straße.

[ Dreieich-Götzenhain, Dietzenbacher Straße, Trupps rüsten sich zum Brandangriff aus, 12.10.2002 ]

[ Zur Brandbekämpfung vor, Bild 1, 12.10.2002 ]

Zwei weitere Fahrzeuge bauen einen Löschangriff von der hinteren Zufahrt des Geländes in der Frühlingsstraße auf.

[ Dreieich-Götzenhain, Brandangriff mit LF in der Frühlingsstraße, 12.10.2002 ]

Die Wassertrupps übernehmen die Wasserversorgung der Löschfahrzeuge: Standrohre werden gesetzt, Leitungen von den Hydranten zu den Fahrzeugen verlegt.

[ Dreieich-Götzenhain, Dietzenbacher Straße, Brandangriff mit TLF, 12.10.2002 ]

Die Einsatzleitung übernimmt Joachim Würtz, Götzenhains stellvertretender Wehrführer. Ralf Keßler und Roland Göckes koordinieren als Gruppenführer die Trupps ihrer Löschfahrzeuge.

[ Gruppenführer Roland Göckes erteilt Auftrag an seinen ersten Angriffstrupp, 12.10.2002 ]

Die Angriffstrupps haben sich bereits auf der Fahrt zum Einsatzort mit Atemschutzgeräten ausgerüstet. Ihre erste Aufgabe wird die Menschenrettung im Gebäude sein: vier spielende Kinder werden vermißt, sie befinden sich wahrscheinlich in der Scheune.

[ Durchsuchen der Scheuen nach vermißten Kindern, 12.10.2002 ]

Nach wenigen Minuten sind drei der Kinder gerettet, das vierte Kind wird ein wenig später in einem anderen Flügel des Anwesens gefunden.

[ Kai Lichtinghagen mit gerettetem Kind, 12.10.2002 ]

Die ersten Angriffstrupps beginnen anschließend mit dem Innenangriff.

Parallel zur Menschenrettung hat der Außenangriff von zwei Seiten begonnen.

[ Brandaußenangriff, Bild 1, 12.10.2002 ]

[ Brandaußenangriff, Bild 2, 12.10.2002 ]

[ Brandaußenangriff, Bild 3, 12.10.2002 ]

Etwas später bricht der Kontakt über Funk zu einem Angriffstrupp, der im Obergeschoß der Scheune zur Brandbekämpfung vorging, ab.

[ Zu rettender Angriffstrupp im OG der Scheune, Bild 1, 12.10.2002 ]

Einsatzleiter Würtz entsendet einen Rettungstrupp der auf die Suche geht. Kurze Zeit später erhält er eine Rückmeldung: die Kameraden wurden gefunden und aus dem Obergeschoß der Scheune geführt.

[ Rettungstrupp rettet Angriffstrupp, 12.10.2002 ]

Was wie ein reelles Szenario wirkte, war in Wirklichkeit eine Feuerwehrübung - die Abschlußübung der Feuerwehr Götzenhain im Jahr 2002. Sie beendet eine Serie von etwa 15 Übungen, die von den Mitgliedern der Einsatzabteilung während der Sommermonate absolviert wurden. Weitere Übungen hatten u.a. die Maschinistenausbildung, Umgang mit Gefahrgut, Kommunikation zwischen den Führungskräften sowie technische Hilfeleistung zum Thema. Eine jährlich stattfindende Waldbrandübung stand ebenfalls auf dem Übungsplan. Bis Ende März finden in zweiwöchigem Turnus Unterrichtsabende im Feuerwehrhaus statt.

Wehrführer Klaus Klepper zeigte sich mit dem Ablauf der Abschlußübung, zu der auch Bürgermeister Olschewsky und stellvertretender Stadtbrandinspektor Locher als Zuschauer gekommen waren, sehr zufrieden und sprach den Teilnehmern sein Lob aus.

[ Das Übungsobjekt von der Frühlingsstraße aus, 12.10.2002 ]

Klepper dankte außerdem der Familie Frank für die Bereitstellung ihres Anwesens als Übungobjekt. Es kommt in der heutigen Zeit leider immer seltener vor, daß Bürger auf ihrem Gelände der Feuerwehr die Durchführung einer Übung ermöglichen.

Gegen 18 Uhr war die Übung beendet. Nachdem die Fahrzeuge im Gerätehaus angekommen waren, wurde ihre Beladung wieder vervollständigt, Schläuche aufgeladen, Atemschutzgeräte mit neuen Flaschen versehen und eine Reinigung der Fahrerhäuser durchgeführt.

Den Übungsabschluß bildete ein gemeinsames Abendessen mit gemütlichem Beisammensein.


> Weitere Informationen zur Abschlußübung aus der Presse



 
 

Erstellt am: 13.10.2002
Matthias Engler